 | Secret Stories >the untold past of Jasper and Alice< |
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| | Deep down in the south... | |
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Maria Gefühlskalte Anführerin ihrer treuen Armee mit einer Vorliebe für einen blonden Gentleman

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Mi 5 Aug 2009 - 15:43 | |
| Da standen sie nun also vor ihrem Zelt. Maria konnte sehen, dass Jasper bereits deutlich gemerkt hatte, dass da wohl … etwas in der Luft lag. Sie musste lächeln. Ihre Überraschung hatte hoffentlich genau den Effekt, den sie beabsichtigt hatte. Ein Neugeborener konnte niemals wirklich zu viel Blut trinken, und das frische, warme Blut würde ihm Kraft geben, seine Schmerzen zu überstehen und zu vergessen. Denn wenn er sich erst einmal seinen Instinkten hingab, würde er so berauscht sein, dass er gar nicht mehr daran denken konnte, was heute abgelaufen war. Sie zog die Zeltplane zur Seite, damit Jasper eintreten konnte und folgte ihm auf dem Fuß. „Ein ganz besonderes Geschenk für sie, Jasper. Ich bin mir sicher, das wird sie ablenken und… auf andere Gedanken bringen.“ Sie nickte in Richtung der Pritsche, wo eine Frau saß, jung und hübsch mit langem, blondem Haar. Auch, wenn sie sehr gepflegt und nett aussah, gab es wohl wenig Spielraum für Ideen, welchem eher zweifelhaften Beruf die junge Dame nachging. Das weiße, dünne Kleid, mit dem sie gerade einmal spärlich bekleidet war, ging ihr kaum bis zur Mitte der Oberschenkel. Sie hatte sich in der Zeit, in der sie wohl gewartet hatte, eine Zigarette angezündet, die sie nun hastig austrat, als sie die beiden eintreten sah. Ein schüchternes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Maria nickte nur leicht. Sie hatte dem Mädchen das Honorar ihres Lebens bezahlt, damit sie ihr gefolgt war. Nur schade, dass das kleine Ding damit absolut keine Freude mehr haben würde. „Sie gehört ihnen, Jasper. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen“, sagte Maria leicht amüsiert und verließ höflicher Weise das Zelt…
[i]Zuerst hatte sie nicht mit der unheimlichen Fremden mitgehen wollen, aber das liebe Geld hatte sie schließlich überzeugt. Sie wartete in dem Zelt auf die Rückkehr der Frau und zündete sich eine Zigarette an. Sie hatte gerade drei mal daran gezogen, als sie wieder zurückkam. Und sie war nicht mehr alleine. Das ging sehr schnell. Hastig trat sie die Zigarette aus und lächelte schüchtern zu ihrem Kunden herüber. Nun war sie doch irgendwo beruhigt. Sie hatte schon etwas wirklich widerliches erwartet, aber der Mann, der nun das Zelt betrat, war alles andere als abstoßend. Er war wirklich wunderschön. Genau wie die seltsame Frau. Nur hatte diese etwas an sich gehabt, das ihr das Blut in den Adern gefreien ließ. Sie richtete sich von der Pritsche auf, auf der sie gesessen hatte und nickte nur kurz, als die Frau das Zelt verließ. Dann wandte sie sich zum dem schönen Fremden. „Guten Abend, Sir“, sagte sie höflich und leicht schüchtern, weil das die Masche war, die bei den meisten ihrer Kunden am beliebtesten war. Lächelnd machte sie einen Schritt auf ihn zu und begann, mit dem Träger ihres Kleides zu spielen. „Darf ich ihnen heute Nacht zu Diensten sein?“[/i ]
Natürlich hatte das Mädchen keine Ahnung, in was sie da hineingeraten war und sie würde es vermutlich auch niemals mehr begreifen können. Heute war wohl das letzte Mal, dass sie diese Masche bei jemandem durchzog. Gier war manchmal eben einfach tödlich… |
|  | | Jasper Vom erfahrender Kämpfer zum gefühlvollen Beschützer

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Mi 5 Aug 2009 - 22:24 | |
| Jasper konnte noch nicht ahnen was genau da auf ihn zu kam aber sein Körper reagierte stark auf den Geruch und den Zustand das ein Mensch so nah war.Er war im Grunde nicht durstig denn er hatte ja erst heute Nacht seinen Drang gestillt.Aber sein Körper war anderer Meinung.Er würde auch dieses Blut dankbar aufnehmen wenn er die Möglichkeit dazuhaben würde.Vergessen waren die Schmerzen oder vielleicht auch so was wie Mitleid.Solche Gedanken waren bei einem Neugeborenen nicht vorhanden.Schon gar nicht wenn ein Mensch in so direkter Nähe war.Seine Instinkte übernahmen das Handeln und nur Maria Stimme und ihr Respekt gegenüber ihrem Befehl hielten ihn noch zurück.Maria zog die Plane zur Seite und Jaspers blutrote Augen waren starr auf die junge Frau gerichtet.Er hörte die Worte von Maria und musste sie in seinem Kopf einen Moment wirken lassen.Er brauchte einfach einige Sekunden bis sein Verstand soweit zuhörte das er nicht direkt auf die Frau losging. Seine Muskeln zitterten leicht unter der Anspannung und nur schwer konnte er sich halten.Nur langsam begriff er das Maria sie nur für ihn hierher gebracht hatte und ein leises Knurren kam aus deiner Kehle.Sie junge Frau hatte keine Chance mehr.Und obwohl Jasper ein v lliger Gentleman war und niemals ö einer Dame ein Haar gekrümmt hätte,würde sie es heute nicht überleben.Sein Instinkt war einfach zu stark als das er einen unterschied zwischen dieser Frau und dem Mann von heute morgen machen würde.Er hatte schon jetzt begriffen das nur der stärkere überleben konnte.Und die früher so Mitfühlende Art war verschwunden.Für so was blieb ihm in so einem Fall keine Möglichkeit.Es ging um sein Überleben und seinen Drang nach Blut.Und nur das zählte für seine Kehle die schon wieder brannte als hätte er heiße Kohlen geschluckt.Maria hatte das Zelt verlassen und Jasper nahm zwar war das die Frau die grade auf ihn zu kam etwas sagte,aber er verstand die Wort nicht mehr.Sie wurden von einem lauten Knurren übertönt und Jasper machte einen geschmeidigen Schritt auf sie zu und stand genau vor ihr.Der süße Duft der von ihr ausströmte wurde von einem billigen Parfüm überdeckt.Aber Jasper könnte es riechen.Er konnte das Blut das durch ihre Adern strömte ,unter der Makeup Schicht die ihr Gesicht bedeckte,zwar nicht sehen aber er wusste was zu tun war um dies zu ändern.Seine Augen waren noch immer starr auf die Frau gerichtet und er hob eine Hand um ihre Haare am Hals zu heben.Sicher würde sie denken das er sie küssen wollte.Aber dies war nicht sein Verlangen.Er legte seinen Kopf schief und seine Lippen berührten ihren Hals.Einen kleinen Moment ließ er seine kalten Lippen dort verweilen bis er mit einem kräftigen Stoß seine Zähne in ihrem Hals versenkte.Das warme ,süße Blut schoss fast aus der Wunde und Jasper nahm jeden Tropfen davon in sich auf.Seine Hände hatte er um ihren Körper gelegt und ihr blieb keine Möglichkeit der Flucht.Ein Griff war hart und unnachgiebig und er hatte das Gefühl als würde ein Knochen ihres Armes unter seinem Druck brechen.Aber es war ihm egal.Der Drang nach dem Blut war einfach zu stark und Jaspers Instinkte gaben erst ruhe als der Körper leblos wurde und schließlich bluteleer zu Boden glitt. Jasper sah sie noch immer mit fixierenden Blick an und hörte nicht ob Maria wieder hinter ihm in das Zelt getreten was,oder noch immer draußen wartete. _________________ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Es ist keine Kunst Entscheidungen zu treffen, sondern es ist eine Kunst mit diesen Entscheidungen zu Leben! |
|  | | Maria Gefühlskalte Anführerin ihrer treuen Armee mit einer Vorliebe für einen blonden Gentleman

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Mo 10 Aug 2009 - 12:24 | |
| Niemals in ihrem Leben hatte sie jemand so schönes und perfektes gesehen wie diesen Mann. Sie war sprachlos und unsicher und wusste gar nicht, was sie tun sollte. Meistens wurden ihre Dienste von wirklich widerlichen Kerlen missbraucht und es war am besten wenn sie sich vorstellte, einfach ganz wo anders zu sein. Oder sie dachte ans Geld. Aber das musste sie heute auf garkeinen Fall tun. Er war das schönste und makelloseste Wesen, das sie jemals erblickt hatte. Seine weiße haut war rein und perfekt, seine Züge ebenmäßig, seine Bewegungen so fließend und schwerelos. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Und sie hatte ja keine Ahnung, wie viel Pech sie hatte, dass sie genau heute an dieser Straßenecke gestanden hatte, um auf Kundschaft zu warten, und dass Maria sie mitgenommen hatte. Nur zu gerne ließ sie sich in seine starken Arme gleiten, als er auf sie zutrat. Sie legte den Kopf bereitwillig für ihn in den Nacken, als er sie umarmte und sich langsam mit seinen Lippen ihrem hals näherte. Er war steinhart, und eiskalt. Sanft legten sich seine Lippen auf ihre Haut und ließen sie erschaudern. Und dann, urplötzlich, bohrten sich seine messerschafen Zähne in ihr Fleisch. Ein erstickter Schrei entrann ihr und sie wollte sich losreißen, aber sein Griff war so hart und unnachgiebig, als wäre er aus Stahl. Sie wollte schreien, sich losreißen, aber sie hatte keine Chance. Sein Griff war wie ein Schraubstock, de ihr die Luft wegpresste. Sie konnte kaum atmen, röchelte, spürte ein schreckliches brennen dort, wo er sie gebissen hatte und gierig nach ihrem Blut saugte. Es gab ein lautes knacken als mehrere ihrer Rippen unter seinem ungeheuren Druck nachgaben. Ihre Augenlieder flatterten und der Schmerz war überwältigend. In diesem Moment hatte sie solch eine Todesangst. Und sie wusste, dass sie sterben würde. Sie wollte nicht sterben, sie war noch jung, sie hatte noch so viel vor sich gehabt, aber es war vorbei. Und das letzte, was sie sah, war sein honigblondes Haar, bevor sie endlich der gnädige, ewige Schlaf von ihren Qualen erlöste….
Maria hatte aus Höflichkeit das Zelt verlassen, um Jasper ganz in Ruhe seine Belohnung genießen zu lassen. Ihrer Meinung nach hatte er sich das redlich verdient. Aber sie musste nicht wirklich lange warten, bis sie hören konnte, dass im Zelt das Herz des Mädchens zum letzten Mal schlug und dann für immer verstummte. Sie ließ ihm noch einige Augenblicke, um seinen Durst fertig zu stillen, bevor sie die Zeltplane wieder zur Seite zog, um zurück ins Innere zu schlüpfen. Der Duft nach frischem, heißem Blut war überwältigend und ihre Augen waren so dunkel, dass man kaum noch erkennen konnte, dass sie rot waren. Glücklicher weise hatte sie sich ja bestens unter Kontrolle und mehr als ein leichtes Zucken ihrer Muskeln löste der intensive Geruch dann doch nicht bei ihr aus. Zufrieden glitt ihr Blick über die Szene, das tote Mädchen und Jasper. Dass er jetzt seinen Durst noch einmal gestillt hatte, war nur positiv für ihn und sie war froh darüber. Morgen würde er wieder ganz bei Kräften sein und die Verletzungen, die er sich heute zugezogen hatte, vermutlich so gut wie vergessen… „Ich hoffe, ich konnte ihnen eine kleine Freude machen, Jasper“, sagte Maria sanft, gleichzeitig mit dem Ziel, den nun erregten Neugeborenen ein wenig ruhiger werden zu lassen und sein Temperament abzukühlen. „Das Blut wird ihnen zu neuen Kräften verhelfen und ich bin mir sicher, dass sie sich morgen bereits wieder bestens fühlen werden.“ Sie schmunzelte leicht und trat nun zu der Leiche, um sie mit einem leichten Tritt auf den Rücken zu befördern. Das würde sie gleich noch entsorgen müssen, aber das dauerte mit Sicherheit nicht lange. Dann sah sie auf zu Jasper und wartete ab… |
|  | | Jasper Vom erfahrender Kämpfer zum gefühlvollen Beschützer

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Di 11 Aug 2009 - 8:27 | |
| Jasper bemerkte Maria erst als sie ihn ansprach und er löste den Blick von dem leblosen Körper der jungen Frau.Noch vor einigen Tagen hätte er sich nicht vorstellen können auch nur unhöflich zu einer Dame zu sein.Auch wenn sie einem schändlichen Beruf nachging wie diese.Sie war fast noch ein Mädchen und Jasper hätte es sich nicht heraus genommen sie für das was sie tat zu beurteilen. Es gab schließlich viele Gründe die sie in dieses Leben getrieben haben könnte.Aber nun hatte er getötet.Und dies nur um seinen neuen Durst nach Blut zu stillen.Das Verlangen das nun seinen Körper beherrschte und erst Ruhe gab als all der warme Lebenssaft in sich aufgenommen war.Und Jasper fühlte keine Schuld.Er hatte das getan was er musste und er fühlte sich gut dabei.Er spürte wie gut es seinem Körper tat und wie eine Kraft sich in ihm ausbreitete. Jaspers Atem ging wieder ruhiger und regelmäßiger.Auch wenn er den Sauerstoff nicht mehr brauchte.Er schaute Maria fast dankbar in die Augen und war für dieses zweifelhafte Geschenk dankbar.Er konnte nicht wissen wie selten ein solches sonst vor Maria war.Und grade einem Neugeborenen der noch nicht viel in ihrer Truppe geleistet hatte,gleich zwei mal an einem Tag die Möglichkeit zu geben seinen Durst zu stillen,war sicher nicht alltäglich. Ein kleines Lächeln trat auf sein Gesicht.Es wirkte grotesker weises fast wie ein Schuljunge der ein neues Spielzeug bekommen hatte. „Ja Ma´am, das haben sie.Ich danke für diese Möglichkeit“,sprach er mit seiner samtweichen Stimme.Marias Geschenk hatte seinen Zweck erfüllt. Jasper war völlig ruhig und Maria sehr dankbar für diese Möglichkeit.Sie hatte ihren Wunsch erreicht ,denn Jasper war ihr jetzt bereits völlig gehorsam.Er würde alles in seiner Macht stehenden tun um ihr auch das nächste Mal alles Recht zu machen.Denn er wollte das sie zufrieden und stolz auf ihn war.Und natürlich hoffte er dann auch wieder auf eine solche Belohnung von ihr.Denn ihm war klar das er selbst sich dies nicht erfüllen konnte,das es viel zu gefährlich war das Lager allein zu verlassen um jagen zu gehen.Zudem hätte er sich niemals von der Truppe entfernt wenn es kein Befehl dafür gegeben hatte.Er war auf Maria angewiesen. Und er war schon als Mensch gut darin gewesen andere Einzuschätzen.Und zu spüren was genau er ihnen Recht machen musste.Es hatte ihm bei seiner alten Truppe sehr geholfen und auch hier würde es nur von Vorteil sein.Da war Jasper sich sicher.Maria verlangte einen absolut gehorsamen Soldaten.Und den hatte sie in ihm sicher gefunden.Auch wenn er niemals blind folgen würde.Er würde die Befehle befolgen weil er es wollte.Und dies war sicher ein noch besserer Weg um ein wertvoller Teil der Truppe zu werden,als einen nicht mehr selbstständig denkenden Soldaten. Jasper nahm einmal wieder Haltung an und wartet geduldig ab,ob von Maria noch ein Befehl kommen würde. _________________ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Es ist keine Kunst Entscheidungen zu treffen, sondern es ist eine Kunst mit diesen Entscheidungen zu Leben! |
|  | | Maria Gefühlskalte Anführerin ihrer treuen Armee mit einer Vorliebe für einen blonden Gentleman

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Di 11 Aug 2009 - 20:14 | |
| Dankbarkeit, Pflichtgefühl und vollendete Höflichkeit, was mehr hätte sie sich von einem ihrer Rekruten erträumen sollen? Jasper was schon in dieser kurzen Zeit für sie das Beispiel an Tugendhaftigkeit geworden und sie bewunderte sein Benehmen und seine Manieren immer wieder. Denn er hielt sie auch dann aufrecht, wenn sich jeder andere Neugeborene schon längst vergessen hätte. Natürlich konnte er nicht anders, als den Menschen umzubringen, und daran hatte auch nicht ändern können, dass es sich um eine Frau handelte und er eigentlich einer Frau niemals auch nur ein Haar gekrümmt hätte. Doch die Zeiten änderten sich und sie war froh darüber, dass er so schnell begriff, dass es sich jetzt bei Männern und Frauen, egal wie alt oder jung, einfach nur um ihre Nahrung handelte. So hart es klang, aber er war nun ein Raubtier, und die Menschen standen zweifelsohne unter ihm in der Nahrungskette. Der Stärkere fraß den Schwächeren. So war es immer gewesen in der Natur und so würde es bleiben. Was Maria noch mehr faszinierte, was, dass Jasper sich nach dem Blutrausch gleich wieder so schnell im Griff hatte und sich bereits wieder in vollendeter Gentlemanmanier bei ihr bedankte… Sie trat an ihn heran. Ihre Gefühle in diesem Moment würde er sicher eindeutig als Zuneigung identifizieren können. Ja, Maria mochte Jasper tatsächlich wirklich. Er war hübsch, freundlich, jung… Und sie war eben eine Frau, da war es sicher klar, dass sie an einigen der Männer hier Gefallen finden konnte. Und dazu war er noch etwas ganz besonderes…durch seine Gabe, sein Talent. Sie rief sich zur Ordnung, weil ihr einfiel, dass er sicher spüren konnte, wie sie gerade für ihn fühlte. Daran würde sie sich zuerst noch gewöhnen müssen. Und dann würden sie gleich Morgen noch damit anfangen, seine Gabe zu testen und auch zu trainieren, insofern ihr etwas Gutes einfiel. Aber um sich darüber den Kopf zu zerbrechen, hatte sie auch noch später Zeit. Jetzt wollte sie ihre Gedanken nicht darauf verschwenden, sondern sich viel lieber auf Jasper konzentrieren… Lächelnd stand sie nun vor ihm, er sah zu ihr, in ordentlicher Haltung, einen Befehl abwartend. Sie ob ihre Hand und strich sanft mit einem Finge rüber seine Mundwinkel, wo noch immer etwas Blut von dem Mädchen klebte. Zärtlich strich sie es weg, um es abzulecken und leise, genüsslich zu seufzen. Ja – auch für sie wurde es bald mal wieder Zeit, zu jagen. Aber sie würde noch ein oder zwei Tage waren… denn dann würde es sicher an der Zeit für einen ganz gewissen Neugeborenen sein, erneut zu trinken, und sie hatte das perfekte Alibi, um ihn noch einmal zu begleiten. Irgendwann würde es vielleicht auffällig werden, aber genau genommen war ihr das ziemlich egal. Sie machte so viel für diese Armee, da musste auch mal etwas für sie bei herausspringen. Maria zwinkerte Jasper leicht zu und ließ dann von ihm ab… „In Ordnung, Jasper. Wir sehen uns Morgen beim Morgenappell und dann werden wir mit dem Training ihrer Fähigkeit beginnen. Der Rest der Nacht steht ihnen zur freien Verfügung. Genießen sie die freie Zeit. Ich hoffe, sie können sich mit ein paar ihrer Kameraden anfreunden. Und wenn möglich keine Streitereien…“ Sie lächelte, als sie an Matthew denken musste und nickte dann noch einmal. „in Ordnung, wegtreten…“ |
|  | | Jasper Vom erfahrender Kämpfer zum gefühlvollen Beschützer

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Do 13 Aug 2009 - 17:48 | |
| Jasper konzentrierte sich auf Maria als diese ihm wieder näher gekommen war und sein Gesicht berührte.Er konnte ihre Gefühle spüren und versuchte es zu deuten.Ein kleines Lächeln deutete sich auf seinem Gesicht ab und er konnte es nicht leugnen das er die kurze Berührung genoss.Und froh über den kurzen Moment war.Schon nach der kurzen Zeit die seit seiner Verwandlung verstrichen war,fühlte er sich vollends wohl in dem neuen Leben das Maria ihm geschenkt hatte.Niemals hätte er gedacht das er zu solchen Dingen fähig wäre.Aber nun erschien es ihm völlig normal für sein Überleben auch den tot von Menschen hinzunehmen.Er war immer mitfühlend und sensibel gewesen.Und das er nun so handeln könnte erschien ihm fremd.Und zugleich machte er sich keine negativen Gedanken.Sein Instinkt hatte das Handeln übernommen und ihm gezeigt was zu tun war.Sein Kopf hätte sicher anders entschieden aber sein Instinkt wusste was zu tun war.Und so ließ er ihm freien lauf und machte sich keine Gedanken um das passierte.Maria stand noch immer vor ihm und er war sich sicher das die sogar etwa wie Zuneigung verspürte. Jasper kannte sie noch zu wenig um zu wissen wie sie sonst mit Neugeborenen umging oder was sie für sie fühlte.Die meisten neuen ihrer Truppe waren nicht mehr als gesichtslose Soldaten die ihr wenig bedeuteten.Erwiesen sie sich nicht als brauchbar wurden sie ausgewechselt.Und starb einer beim Training oder dem doch auch sehr harten Alltag in einem Kampf mit den Kameraden wurde er ersetzt.Kämpfe zwischen den Rekruten waren an der Tagesordnung.Und wenn es nur Verletzungen gab war es vertretbar.Aber auch der tot war häufig erst das Ende eines Kampfes.Wie Jasper selbst bald auch sehen sollte. Marias Anmerkung das sie sich morgen zu seinem speziellen Training treffen würden erfreute ihn.Er war sehr gespannt wie sich diese Besonderheit noch entwickeln würde.Und er musste sich auch eingestehen das er ein wenig Stolz darauf war ein solches Einzeltraining zu bekommen.Da scheinbar nur er eine Gabe mit in dieses Leben genommen hatte. Noch immer stand Jasper in perfekter Haltung vor Maria.Die Verletzungen die Matthew ihm zugefügt hatte waren fast vergessen und nur ein brennen erinnerte an diesen Morgen.Der Befehl zum abtreten wurde von ihm mit einem vorbildlichen Salut kommentiert und Jasper verließ mit einem zarten Lächeln auf dem Lippen das Zelt.Keinen Streit bitte,hatte sie gesagt. Jasper musste darüber schmunzeln.Er war niemand der Streit suchen würde.Und er hatte auch vor Matthew aus dem Weg zu gehen.Er war sich sicher das er keine Chance gegen ihn haben würde.Noch nicht....Aber sobald sich dies änderte und er eine Chance sah.Würde er sie nutzen. Jasper war nie nachtragend gewesen.Aber das was Matt heute mit ihm angezogen hatte,brannte stärker als jede Wunde die er zugefügt bekommen hatte.Und er wusste das er eine Möglichkeit bekommen würden sich zu rächen.Und die würde er nutzen. Er verließ das Zelt und durchquerte das Lager zielstrebig.Großen Wert auf Kontakte lege er an diesem Abend nicht mehr.Er freute sich nun etwas zeit für sich zu haben um die neuen Eindrücke die er heute gesammelt hatte einmal in seinem Kopf sortieren zu können.An seinem Zelt angekommen legte er sich auf das Bett und starrte mit offenen Augen an die Decke.Er ließ seinen Gedanken freien Lauf und merkte nicht wie schnell die Zeit verstrich. _________________ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Es ist keine Kunst Entscheidungen zu treffen, sondern es ist eine Kunst mit diesen Entscheidungen zu Leben! |
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 | Thema: Re: Deep down in the south... Sa 15 Aug 2009 - 2:25 | |
| Auch für Maria barg dieser Abend nicht mehr wirklich viele Überraschungen oder Ähnliches. Sie war nur irgendwo etwas traurig darüber, dass Jasper sie letztendlich nun doch alleine ließ, auch wenn sie sich nicht erklären konnte, was sie sich sonst erhofft hatte. Immerhin hatte sie ihm den ausdrücklichen Befehl zum Wegtreten gegeben. Und er brauchte ja auch mal seine Ruhe. Und trotzdem, kaum hatte der hübsche Rekrut mit dem halblangen, blonden Haar ihr Zelt verlassen, fühlte sie sich schon einsam. Aber es gab Pflichten, die man nicht vernachlässigen konnte. Und eine davon lag noch immer tot und mit leerem Blick auf den Boden ihrer Unterkunft und musste wohl oder übel entsorgt werden…
Also ging Maria für den Rest des Abends noch ihren Pflichten nach. Und genauso sollte es auch am nächsten Morgen laufen. Sie gab Training, besprach sich mit Nettie und Lucy und plante alles Mögliche. Und trotzdem wollten ihre Gedanken sich nicht wirklich auf eine Sache konzentrieren. Der Grund war, dass eine bestimmte Person immer und immer wieder durch ihren Kopf spukte und sie sich ständig über etwas anderes den Kopf zerbrach, das ihn betraf. Sie konnte sich schlicht und ergreifend auf nichts anderes Konzentrieren als Jasper. Und wenn sie dann endlich aufhörte, sich zum tausendsten Mal zu fragen, woher diese Zuneigung zu ihm ihrerseits genau herrührte, fiel ihr wieder das Problem mit seiner Gabe ein und dass sie genau genommen keinen blassen Schimmer hatte, wie sie damit umgehen sollte. Und nach und nach schien sich Jasper in ihren Gedanken einzunisten und sie nicht mehr in Ruhe lassen zu wollen. Und wollte sie denn überhaupt von ihm in Ruhe gelassen werden?... Schließlich hatte sie fast einen ganzen Tag nicht in seiner Nähe verbracht, außer vielleicht beim Training, wo sie sich sehr viel Mühe gegeben hatte, ihn nicht mehr zu beachten als den Rest. Sie wollte keine Gerüchte, kein Getuschel. Das würde es schon früh genug noch geben, wenn herumging, dass Jasper eine Gabe hatte. Aber genau genommen hoffte sie, dass das bald geschehen würde, denn es gab ihr eine Entschuldigung, ihn zu sich zu beordern, so oft sie wollte. Oder zumindest des Öfteren, ohne sich noch groß rechtfertigen zu müssen. Und so war es auch jetzt. Da sie nicht schon wieder alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte, indem sie Jasper persönlich aus dem Lager holte, schickte sie einen anderen Rekruten, um ihn zu holen. Der junge Mann namens John war schon seit längerem in ihrer Armee, aber eher ein unauffälliger Bursche, der sich die meiste Zeit im Hintergrund hielt. Er hatte kein hohes Aggressionspotential, was Maria bei einem Kämpfer immer für etwas unpraktisch hielt, aber für einen Botengang war er allemal gut genug. Und so schickte sie John los, um ihren blonden Lieblingsrekruten zu ihr zu bringen… Ungeduld und freudige Erwartung lag in der Luft, als sich die beiden wohl dem Zelt näherten, und Maria konnte diese Gefühle einfach nicht abstellen. Auch, wenn sie ganz genau wusste, dass ihr Gefühlsleben mittlerweile nicht mehr ihr alleine gehörte. Sie erhob sich, als die beiden männer das Zelt betraten und war froh, als sie John wieder weggeschickt hatte. Dann konnte sie sich endlich voll und ganz Jasper widmen. Lächelnd wandte sie sich zu ihm. „Nun ist es wohl so weit. Ich hoffe, es geht ihnen gut und sie sind wieder voll auf den Beinen, Jasper. Immerhin wollen wir heute ein wenig trainieren, auch wenn es wohl eher psychisch anstrengend werden wird als physisch.“ Sie lachte leise und deutete auf zwei Stühle, die sie gegenüber aufgebaut hatte. „Bitte, nehmen sie doch Platz. Dann können wir sofort mit dem Spaß beginnen.“ Und für sie schien das wirklich ein Spaß zu sein, denn sie wirkte sehr fröhlich und voller Tatendrang. Ganz anders zu dem strengen Auftreten, welches sie an den Tag legte, sobald sie ihr Zelt verließ. Sie ließ sich ihrerseits auf den anderen Stuhl sinken und überschlug ihre schlanken Beine. Jetzt war es wohl endlich so weit… |
|  | | Jasper Vom erfahrender Kämpfer zum gefühlvollen Beschützer

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 | Thema: Re: Deep down in the south... Mo 7 Sep 2009 - 21:27 | |
| Jasper war tief in seinen Gedanken und hatte nicht gemerkt das der Tag bereits angebrochen war.Die ganze restliche Nacht hatte er in seinem Zelt verbracht und versucht seine Gedanken zu sortieren.Das neue und vor allem völlig fremde Leben zu verstehen.Doch er würde aus seinen Gedanken gerissen.Unruhe breitete sich in dem Teil des Lagers aus in dem er seinen Platz hatte.Langsam erhob er sich von seinem Feldbett um zu sehen was da draußen los war.Von einem Rekruten der neben ihm seinen Platz hatte,erfuhr er kurz das Maria wohl ein Training angesetzt hatte. Jasper beeilte sich um Zeitig mit den anderen den Platz zu erreichen.Er wollte nicht unangenehm auffallen.Denn er konnte sich vorstellen das Maria Unpünktlichkeit nicht duldete.Und was passieren konnte wenn ein Befehl von ihr nicht ausgeführt wurde und man nicht zu ihrer Zufriedenheit agierte hatte Jasper nun gestern am eigenen Leib gespürt.Die Verletzungen den gestrigen Tagen brannten noch etwas ,aber waren deutlich weniger schmerzhaft als Jasper erwartet hatte.Marias Plan ihn mit der kleinen Überraschung gestern zu stärken war vollends aufgegangen und Jasper fühlte sich heute morgen gestärkt und völlig bereit für einen Kampf.Er wollte endlich seine neuen Kräfte testen und einmal sehen wie weit er gehen konnte,wenn ihn keine Verletzung behinderte.Von Matthew wollte er sich aber weiterhin lieber fernhalten .Er wusste das er keine Chance gegen ihn haben würde....noch nicht.Und Jasper wollte es nicht darauf anlegen heute schon wieder vor Maria zu sitzen und seine Wunden versorgen zu lassen.Auch wenn er die kleinen Momente wohl genossen hatte,wollte er ihr nicht dadurch auffallen das er bei jedem Training verletzt wurde.Er wollte lieber durch seine Leistungen auf sich aufmerksam machen und seiner Vorgesetzten durch sein Können auffallen.Und nicht dadurch das er zu dumm war sich zu verteidigen und ständig verarztet werden musste. Das Training verlief ohne große Zwischenfälle und Jasper konnte von seinen verschiedenen Trainingspartnern eine Menge lernen.Wieder übte er mit einigen der älteren Rekruten die schon mehr Erfahrung hatten und so seine höhere Kraft gut ausgleichen konnten.Und Jasper konnte sich in einigen Übungen austesten und seine Grenzen spüren.Sein Blick wanderte des öfteren zu Maria ,aber sie schien ihn nicht einmal zu beachten.Er war schließlich nur einer von vielen.Und dann auch noch einer der jüngsten.Er sollte sich nicht einbilden das sie sich besonders um ihn kümmern würde.Zumindest waren das seine Gedanken und er konzentrierte sich weiter auf das Training.Es war eine kraftraubende Übung die seine ganze Aufmerksamkeit benötigte.Das merkte Jasper schnell.Denn nur so konnte er verhindern verletzt zu werden.Das Training endete erst am späten Nachmittag und Jasper machte sich gemeinsam mit einigen der anderen Rekruten die er bereits kennen gelernt hatte,zurück auf zum Lagerplatz und den Feierabend einkehren zu lassen.Und er wunderte sich sehr als ein ihm noch fremder Soldat entgegen trat und ihm berichtete das Maria ihn sehen wollte.Aber er wusste das es Maria keine Verspätungen dulden würden,was immer sie auch von ihm wollte und so folge er John zu Marias Zelt. Er grüßte Maria vorbildlich und nahm Haltung vor ihr an.Dies änderte sich auch nicht,als sie John fortschickte. Er blieb aufmerksam stehen und wartet auf weiter Befehle von Maria.Seiner neuen Vorgesetzten. Sie wollte scheinbar mit seinem speziellen Training beginnen und forderte ihn auf „Platz“ zu nehmen.Mit einem kurzen „Danke ,Ma´am“,setzt er sich auf den zugewiesen Stuhl und war sehr gespannt was genau sie wohl von ihm verlangen würde.Er hoffte sehr das es ihm möglich sein würde ihren Anforderungen gerecht zu werden.Denn Maria Stolz und zufrieden zu machen war schon jetzt sein höchstes Ziel. _________________ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Es ist keine Kunst Entscheidungen zu treffen, sondern es ist eine Kunst mit diesen Entscheidungen zu Leben! |
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